UNGARN – ÖSTERREICH: FÜR RADFAHRER 1:0

In St.Gotthard (Ungarn) wurde kürzlich eine “neue” Straße dem Verkehr übergeben, wobei den Radfahrern besondere Aufmerksamkeit zuteil wurde. In Kreuzungsbereichen wurde der Radweg farblich hervorgehoben, um sowohl Radfahrer als auch querende oder einbiegende Verkehrsteilnehmer auf die besondere Gefahrenlage aufmerksam zu machen.

In Fürstenfeld wurde – ebenfalls kürzlich – eine wichtige Stadtzufahrt erneuert. Für Radfahrer wurde in einer Fahrtrichtung (bergwärts) wohl ein baulich getrennter Radweg errichtet, in einem kritischen Kreuzungsbereich und im gefährlichen Bereich der Zusammenführung von Hauptfahrbahn und Radweg wurde eine farbliche Gestaltung des Radweges allerdings nicht vorgenommen. Talwärts dürfen sich Radfahrer in den übrigen Verkehr “mischen”; nicht einmal für eine durch eine durchgehende weiße Linie markierte Verkehrsfläche reichte es.

Mit Pomp und Trara (= Grillhendln + Freibier) wurde – zufällig am Tag vor der Nationalratswahl – die neue Straße eröffnet. Das Geld hiefür wäre wohl besser für weitere Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit – siehe das ungarische Vorbild – angelegt gewesen.

Bilder/St.Gotthard: Woki Zoltan