GEPLANTE S7 UND SECOP: ACHTLOSIGKEIT SETZT SICH FORT

Schon die Entscheidung der Politiker auf allen Ebenen, durch das Feistritz- und Lafnitztal zwischen Riegersdorf und Heiligenkreuz die Fürstenfelder Schnellstraße S7 zu errichten, manifestierte sich als beispielsloser Akt der Achtlosigkeit gegenüber den Lebensgrundlagen der Menschen in der Region:

Gesunde Luft und gesundes Wasser zweitrangig, versiegelte Böden und räumlich erweiterte Lärmbelastung vertretbar, die Ablehnung der Bevölkerung in vielen direktdemokratischen Verfahren nach den Volksrechtegesetzen beiseite geschoben. Der mit 11 Milliarden Euro verschuldete Handlanger Asfinag übernahm das grausame Geschäft der Zerstörung von Äckern, Wiesen und Wäldern im Auftrag der Politik.

Dieses Wohlwollen der PolitikerInnen steht auch hinter dem kapitalistischem Wirtschaftssystem, das es ermöglicht, Gewinnmaximierung als Leitfaden für globales Unternehmertum zu definieren, während soziale Verantwortung als Qualität unternehmerischen Handelns längst in die Mülltonne der regionalen politischen Ökonomie entsorgt worden ist. 250 bei SECOP Beschäftigte verlieren unter dieser Doktrin demnächst ihren Arbeitsplatz.

Geplante S7 und der Fall SECOP: Achtlosigkeit gegenüber den Menschen in der Region.