GEPLANTE S7: LEBENSGEFAHR SCHON IN DER BAUPHASE

Die Asfinag betreibt – gegen Entgelt – mit den Autobahnen und Schnellstraßen streckenbezogen die lebensgefährlichsten Straßen Österreichs. Dass diese Lebensgefahr auch bei der erst im Bau befindlichen Fürstenfelder Schnellstraße S7 gegeben ist, zeigen – offenbar von der Asfinag – aufgestellte Schilder im Kreuzungsbereich mit öffentlichen Straßen.

Weder in der Umweltverträglichkeitserklärung der Asfinag, noch im Umweltverträglichkeitsgutachten der Sachverständigen und im genehmigenden UVP-Bescheid des Bundesministeriums vom 12.02.2015 kommt das Wort „Lebensgefahr“ vor. Das in vielen anderen Punkten betriebene Schönreden der massiv negativen Auswirkungen der geplanten S7 durch Asfinag, Sachverständige und UVP-Behörde wird nun durch die „Lebensgefahr“-Tafel entzaubert und widerlegt.

Fest steht: besorgten Bürgern, der Bürgerinitiative „Allianz gegen die S7“ und der Öffentlichkeit wurde die schon jetzt öffentlich wahrnehmbare „Lebensgefahr“ verheimlicht und damit der Zweck einer Umweltverträglichkeits- prüfung, die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen eines Vorhabens festzustellen, zu beschreiben und zu bewerten in unvertretbarer Weise konterkariert.